Dienstag, 15. März 2011

Das Leben der anderen

Heute schreib ich mal über das Leben einer Freundin. Warum? Weil es mich beschäftigt und es wert ist, andere darüber zu informieren, was für eine tolle Persönlichkeit unter uns so herumschwirrt. J

Zurzeit läuft bei ihr einiges schief (wir nennen sie jetzt einfach mal Lucy). Lucy hat das Gefühl, das einfach alles schief läuft, was schief laufen kann. Eigentlich ist sie immer ein sehr optimistischer Mensch gewesen. Sie hat das unwahrscheinliche Talent, ständig andere zu motivieren, auch wenn es ihr selber nicht gut ging. Und sie war immer fröhlich, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Doch seit einiger Zeit ist Lucy anders. Sie ist sehr nachdenklich geworden, so sehr sogar, dass sie immer weniger lächelt. Sie selber hasst diesen Zustand, weiß aber nicht, wie sie aus diesem kommen soll. zudem sie ihre wahren Gefühle vor den meisten verheimlicht und gute Miene zum bösen Spiel macht.
Ihr fehlt einfach was im Leben. Lucy fühlt sich oft alleine, sehnt sich nach einer Beziehung. Das hat sie mir nie so verraten, doch ich merke ihr es an. Wenn ich bei ihr zwischen den Zeile lese, erkenne ich ganz klar, dass sie ihr Single-Leben satt hat. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, zu wissen, dass da jemand ist, der auf sie wartet. Doch es wartet keiner. Und ich denke das macht sie verrückt, lässt sie verzweifeln und den Glauben an die Liebe verlieren. Hinzu kommt, dass sie umgeben von glücklichen Pärchen ist. Ständig fragt sie sich, warum sie selber nicht das Glück hat, solch eine Beziehung führen zu können. Dann kommen bei ihr die Fragen auf, warum es so ist. Ich nenne das gerne Ursachenforschung. Dann fängt sie an…. Zuerst kritisiert sie ihr Äußeres, Frauen haltJ. Einmal hat sie mich gefragt, ob sie vielleicht zu dick sei und sie deswegen keiner anschaut, Männer ständen doch mehr auf dünne Magermodels… diesen Quatsch konnte ich ihr austreiben, dass hoffe ich zu mindestens. Dann schaut sie sich im Spiegel an, und findet sie hat ein hübsches Gesicht, und ich kann das nur bestätigen. Zudem ihre langen, braunen, glatten Haare perfekt zu ihren hübschen Rehaugen passen. Nachdem wir geklärt haben, dass sie ein hübsches Gesicht hat, fängt sie wieder mit ihrem Körper an. Sie hat vielleicht 5 kg zu viel auf den Hüften. Über so was sollte sich eine Frau keine Gedanken machen müssen!!
Aber warum habe ich denn niemanden an meiner Seite?? Diese Frage kommt dann wieder auf. Ich weiß es einfach nicht. Sie ist ein hübsches, intelligentes, frohsinniges Mädchen, in welches sich jeder halbwegs vernünftiger Mann doch verlieben muss.
Und nicht nur, dass sie alleine ist, nein sie hat auch sehr viele Rückschläge im letzten Jahr durchgemacht. Und trotzdem hat sie es durchgezogen, sie hat sich nicht unterkriegen lassen, bis jetzt. Auf einmal fällt ihre starke Seite zusammen wie ein Kartenhaus. Und es ist nicht einfach, das mit anzusehen. Ich würde ihr so gerne helfen, dass sie wieder zu ihrer alten Form zurückfindet, denn sie ist wirklich ein toller Mensch. Und sie hat es einfach nicht verdient, ständig vom Leben in den Arsch getreten zu werden. Doch das macht es immer wieder, aber wieso? Ich kann es mir einfach nicht erklären. Gerne würde ich ihr helfen, sooo gerne. Ich hoffe so sehr, dass das Leben bald wieder mehr Sonnenseiten für sie bereitstellt, dass sie wieder aufatmen kann und dass sie wieder ihre tolle Persönlichkeit entdeckt. Sie soll einfach wieder so sein, wie sie ist, denn so ist sie toll. Ich hoffe, das merkt sie auch bald wieder!!!
Wenn ihr trotzdem Ratschläge habt, wie ich sie „aufmuntern“ bzw. ihr noch weiter helfen kann, freue ich mich, wenn ihr mir diese mitteilt!!

Wir lesen uns J

Mittwoch, 9. März 2011

Perspektive

Ich würde einfach mal behaupten, Perspektive ist das Lieblingswort eines jeden Erziehungsberechtigten. Egal, was man als Kind machen will, Perspektive muss es haben. Doch wie genau definiert man Perspektive? Das liegt doch völlig im Auge des Betrachters oder nicht? Der Duden beschreibt die Perspektive als Aussicht für die Zukunft, sagt aber nichts über die eigentliche Entwicklung aus. Wir alle verbinden das Wort mit einer positiven Entwicklung, mit Erfolg, Macht und Geld?? Aber warum? Wer hat das Wort so definiert? Richtig, niemand. Es sagt lediglich was über die Richtung aus, perspektivisch ist zukunftsweisend.
Warum mich das beschäftigt? Aus aktuellem Anlass. Ich denke auch gerade über verschiedene Perspektiven nach, welche ich in Betracht ziehen kann. Und auch ich will, dass alle relevanten mit Erfolg und Geld verbunden sind. Grundlegend ist das ja gar keine schlechte Sache, aber es ist doch auch eine sehr schöne Perspektive, zu wissen, dass man glücklich ist, mit dem was man macht. Warum wird uns so was nicht mit vermittelt? Das ist für jeden von uns extrem wichtig. Erfolg und Geld sind meiner Meinung nach 2 schöne Dinge im Leben, welche ich aber nur durch eine Perspektive erreichen will, mit der ich glücklich bin. Alles andere wäre nicht nur wertvolle Zeitverschwendung, sondern auch falsch uns selbst gegenüber. Wer bitte will sich sein ganzen Leben lang einreden, dass es schon ok ist, was man macht, Hauptsache es hat Perspektive?
Liegt es an unserem Sicherheitsdenken und vor der Angst vor Veränderungen und dem verbundenen Risiko? Ist es nicht so, dass fast alles was nach Perspektive aussieht, mit einem niedrigen Risiko verbunden ist? Und wer sagt uns, dass ein Risiko nicht auch Perspektive beinhalten kann? Na klar kann es das, wir müssen uns nur trauen. Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach die Augen zuzumachen und zu sehen was kommt.  Und machen wir uns nichts vor, es wird doch immer wieder alles gut!! Und wie oft haben wir schon mitbekommen, dass sich durch Veränderungen zahlreiche und wunderbare neue Perspektiven aufzeigen!?

In diesem Sinne, wählt euch eure Ziele und euren Lebensweg perspektivisch, aber vergesst nicht, dass euer Glück immer im Vordergrund steht. Denn Perspektive und glücklich sein sollte immer zusammen gehören!!

Wir lesen uns :))